Ein Anschlag auf die „Transalpine Pipeline“
Sabotage an der TAL-Pipeline: Drei Tage kein Öl für Österreich und Süddeutschland
Ermittler vermuten eine professionelle Aktion, die auf die Energieversorgung
Mitteleuropas abzielte.
Ermittler vermuten eine Sabotage an einem Knotenpunkt der Transalpinen Ölpipeline (TAL), die vom Hafen Triest über Österreich nach Deutschland führt. Ein Strommast, der das Ölpipeline-Netzwerk speist, wurde Ende März in einem schwer zugänglichen Gebiet in der Gemeinde Tolmezzo (Provinz Udine) nahe Kärnten mit Brennschneidflammen beschädigt. Die Ermittler vermuten eine professionelle Aktion, die auf die Energieversorgung Mitteleuropas abzielte.
Die TAL kommt aus Italien an der kärntnerischen Grenze in Kötschach-Mauthen (Bezirk Hermagor) nach Österreich. Dort liegt eine erste innerösterreichische Pumpstation. Die Pipeline führt dann weiter nach Norden und überquert die österreichisch-deutsche Grenze bei Kufstein.
Quelle: BILD






















