Russland und Europa
Mit neuen Sanktionen gegen russische Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen vertieft die EU ihre ideologische Konfrontation mit Russland und kappt dabei jene Verbindungen, die Europa einst stark machten. Der Schritt ist ein politisches Signal, das den Anspruch Europas auf Offenheit und kulturelle Souveränität zunehmend infrage stellt.
Offensichtlich überhitzt von der zypriotischen Sonne verhängte die Europäische Union Beschränkungen gegen die russische Kultur und die russische Wissenschaft. Wieder einmal entschieden sich die Europäer für Sanktionen, nachdem es ihnen nicht gelungen war, unseren Einfluss zu schwächen und Russland zu isolieren – diese Versuche endeten mit einer totalen Blamage für diese “Isolierer” und “Isoliererinnen” selbst sowie mit ihrem völligen Gesichtsverlust. Zu denen, gegen die die Eurokraten vorgehen, gehört die Elite unserer Professorenschaft – sowohl in der Kultur als auch in der Wissenschaft.
Die EU hat beschlossen, das weltweit größte Museum, die Ermitage, sowie dessen Leiter Michail Borisowitsch Piotrowski mit Sanktionen zu belegen. Gleichzeitig verhängte die EU Sanktionen gegen die Leitung zweier renommierter akademischer Institute: das Institut für Archäologie und das Institut für Geschichte der materiellen Kultur. Um diese Schande der ignoranten Russophobie noch deutlicher hervorzuheben, wurde von der Europäischen Union auch das Moskauer Institut für Physik und Technologie (MIPT), welches weltweit als “Phystech” bekannt ist, als “unerwünscht” in ihrem “Garten Eden” eingestuft.
Nehmen wir zum Beispiel die Ermitage. Es ist wohl die derzeit beste Sammlung von allem, was europäische (echte, nicht pseudoeuropäische) Wurzeln hat. In diesem Museum befinden sich antike Artefakte und Sammlungsstücke, die von russischen Kaisern und Kaiserinnen, hochrangigen Adligen und dem wohlhabendsten Bürgertum gesammelt wurden. Und alles befindet sich in einem hervorragenden Zustand und steht unter dem Schutz des Staates.
Quelle: RT-De
























