Die wundersame Reparatur der Druschba-Pipeline
Kaum hat Orban die Wahl verloren, hat die Ukraine die Druschba-Pipeline wieder eingeschaltet. Damit bestätigt sich der Vorwurf, dass Kiew die Pipeline aus politischen Gründen gesperrt hatte, um Orbans Wiederwahl zu verhindern.
Wundersame Reparatur: Die Ukraine repariert Druschba kurz nach Orbáns Niederlage
Die Reparaturarbeiten an der Druschba-Ölpipeline sind abgeschlossen, die seit dem 27. Januar 2026 geltende höhere Gewalt endete am 21. April 2026 um 18:00 Uhr. Das ungarische Unternehmen MOL gab bekannt, dass das offiziell vom ukrainischen Pipelinebetreiber Ukrtransnafta bestätigt wurde. Die ersten Lieferungen durch den wiedereröffneten Abschnitt werden spätestens am 23. April erwartet. Die TASS berichtet über die Entwicklung der Lage in den letzten Tagen.
Die Ukraine hatte den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline seit dem 27. Januar mit dem Verweis auf Beschädigungen blockiert. Doch nur wenige Tage nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán, dem langjährigen Gegner von Wladimir Selensky, bei den ungarischen Parlamentswahlen verkündete dieser am 21. April, die Reparaturen an dem angeblich beschädigten Abschnitt seien abgeschlossen und die Pipeline könne den Betrieb wieder aufnehmen. Einen genauen Zeitrahmen nannte er jedoch nicht.
Laut einer Mitteilung von MOL hat Ukrtransnafta dem Unternehmen mitgeteilt, dass sie am 22. April mittags mit dem Transport von Rohöl aus Weißrussland über die Druschba-Pipeline in der Ukraine begonnen hat. Die ersten Lieferungen nach Wiederaufnahme des Betriebs im ukrainischen Abschnitt der Pipeline werden voraussichtlich spätestens am 23. April nach Ungarn und in die Slowakei erfolgen.
Quelle: TASS






















