Die Ölexporte aus Kasachstan
Russland wird ab dem 1. Mai die Ölexporte aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline nach Deutschland einstellen.
Die Quellen, die Reuters diese Informationen anonym weitergaben, sagten, dass ein angepasster Ölexportplan an Kasachstan und Deutschland geschickt worden sei.
Ein Stopp der kasachischen Ölströme würde Deutschlands Treibstoffversorgung weiter verunsichern, da der Iran-Krieg die Energielieferungen aus dem Nahen Osten unterbricht, nur wenige Jahre nachdem Berlins jahrzehntelange Energiebeziehungen mit Russland durch den Krieg in der Ukraine auf den Kopf gestellt wurden.
Kasachstans Ölexporte nach Deutschland über die russische Druschba-Pipeline beliefen sich im Jahr 2025 auf insgesamt 2,146 Millionen Tonnen oder rund 43.000 Barrel pro Tag, ein Anstieg von 44% gegenüber 2024, und 730.000 Tonnen im ersten Quartal 2026.
Bei einem vollständigen Stopp würden etwa 17 % der bis zu 12 Millionen Tonnen Öl pro Jahr entfallen, die von der PCK-Raffinerie – einer der größten Raffinerien Deutschlands – in der nordöstlichen Stadt Schwedt verarbeitet werden und mit denen neun von zehn Autos in der Region Berlin und Brandenburg betrieben werden.
Quelle: Reuters






















